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Heimat-und Geschichtsverein Badenhausen
Nachrichten
Pressemitteilungen von Winfried Kippenberg
Alte Nachrichten      Bis Juni 2016 Copyright WiB  Stand 01.01.2018
Badenhausen (kip) 
1050 Jahre Badenhausen Prof. Dr. Gerd Biegel referierte zu dem für  Badenhausen bedeutsamen Thema: „Lieber Zentrum statt provinzielle Peripherie- Die Welfen als „Landes-“ fürsten in der Frühen Neuzeit“ Badenhausen (kip) Im überfüllten Vortragsraum des Heimatmuseums Badenhausen (ehemaliges Rathaus) eröffnete mit einer kurzen aber herzlichen Begrüßung der Vorsitzende des örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins Thomas Burgardt den ersten Vortragsabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Badenhausen – Die Geschichte des 1050-jährigen Dorfes am Randes des Harzes“. Sein besonderer Gruß galt dem mit viel Beifall begrüßten Referenten Prof. Dr. Gerd Biegel mit Gattin aus Braunschweig, dem Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg und Archiv- und Museumsdirektor a.D. Jörg Leuschner. Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg erinnerte an die in 1968 an mehreren Tagen gefeierte „1000 Jahre Badenhausen“ und an die beiden geschätzten Heimatforscher Alfred Brinkmann und Wilhelm Reißner. Auch er dankte Prof. Dr. Gerd Biegel für seine Bereitschaft, die Zeit Badenhausens am Rande des Fürstentums Braunschweig im 16. bis 18. Jahrhundert zu beleuchten. Dr. Leuschner stellte den Referenten des heutigen Vortragsabends ausführlich vor. Prof. Dr. Biegel hatte sein Studium breit angelegt. Er ist seit 1986 Leiter des Landesmuseums Braunschweig. Er empfiehlt einen Besuch des Landesmuseums Braunschweig mit der Dauerausstellung „Jüdische Synagoge“. Für viele Symposien  zeichnet Prof. Dr. Biegell Verantwortung. Sein Hauptthema ist „Braunschweig – Braunschweig-Land und die Region“: Als Chef der Uni Braunschweig ist er zugleich ein Sprachrohr der Region. Oft ging er mit seiner Meinung zu Themen wie beispielsweise „Wiederaufbau des Braunschweiger Schlosses“ oder zum Knochenhaueramtshaus in Hildesheim an die Öffentlichkeit. Oft erfuhr Prof. Biegel große Anerkennung für seine offene und ehrliche Art. Gut gelaunt und mit etwas Spaß begann der aus dem Badischen stammende Prof. Dr. Gerd Biegel seinen mit Lichtbildern unterlegten Vortrag über die Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Schwerpunktmäßig widmete er sich der politischen Geschichte der Territorial-Staaten bis zum Bereich des südlichen Harzrandes. So erwähnte er: „Die welfischen Familien sagten über sich: Wir fressen uns nicht, wir schlachten uns immer!“ So verwies er auf das harte Leben der Bevölkerung am Harzrand. Dieses harte Leben war durch die hohe Abgabenpflicht und durch die Frondienste für das Amt Stauffenburg begründet. Grubenhagen, Göttingen, Wolfenbüttel und Lüneburg erwähnte er weiter in Zusammenhang mit den Herrschaftsrechten der Fürstentümer und den häufig durch das Aussterben der Grubenhangeschen und Calenberger Linien. Badenhausens Geschichte zeugte von einer zähen Dorfgemeinschaft, sonst hätte dieser Ort unter den Vorbedingungen der Landesfürsten im Laufe de Jahrhunderte nicht überstehen können, so der Referent.  Unter dem Blickwinkel der Auswirkungen der Reformation,  des 30-jährigen Krieges und der welfischen Familien, des Höhepunktes der Stadt Braunschweig und schließlich des siebenjährigen Krieges zeigte er das Leben der Badenhäuser im Spektrum der Geschehnisse und der Auswirkungen auf Badenhausen aus. Wer hätte einst gedacht, dass der Fenstersturz in Prag dazu führte, dass später durch Badenhausen und Umgebung Söldnertruppen ziehen, morden, plündern und wüstes Land zurücklassen? Dabei vergaß Prof. Dr. Biegel nie den Hinweis, dass Badenhausen weit von der welfischen Residenzstadt  und weit im Südwesten des Fürstentums lag. Der Referent erwähnte den glanzvollen Aufstieg des Herzberger Schlosses und die wechselnden Grenzziehungen in diesem Raum; häufig ausgelöst durch den bedeutenden Bergbau für den Landesherrn und durch die strategisch wichtigen Verkehrswege sowie auch durch das Amt Stauffenburg. Das Amt Stauffenburg hat in vielfältiger Hinsicht in den Familien der Fürstentümer eine große Rolle gespielt. Oft waren es Frauen (Herzogin Elisabeth - Eva von Trott), die sich um eine gute ökonomische Entwicklung des Raumes verdient gemacht haben. Breiten Raum widmete Prof. Dr. Biegel mit seinem vortrefflichen Vortrag den vielfältigen  Auswirkungen der Reformation des hiesigen Raumes auf das damalige Reich. Die Reformation wurde nicht nur mit der Feder sondern auch mit dem Schwert durchgesetzt und wandelte sich oft, wenn sich die Meinung des Fürsten zum Glauben änderte. Trotz aller Kriege gab es auch eine 60 - 70-jährige Friedenszeit im 16.-17. Jahrhundert für den Badenhäuser Raum. Damals machte auch schon der Klimawandel sich bemerkbar. Dieser Klimawandel war nicht durch die  Menschen verursacht. Einer Bittschrift Badenhäuser Einwohner ist zu entnehmen, dass 1641 nur noch zwölf Leute in Badenhausen lebten. 70 Prozent der Einwohner des Amtes Stauffenburg waren durch Krieg, Hunger, Krankheit dahingerafft. 1759 waren die Franzosen aus dem Südharz und aus Braunschweig vertrieben. Mit nicht ganz ernst gemeinten Worten führte Prof. Dr. Biegel aus, dass mit dieser Zeit (Beendigung des Krieges) auch die Entwicklung in Badenhausen Auswirkungen auf Amerika hatte. In über zwei Stunden beleuchtete Prof. Dr. Biegel informativ und zugleich unterhaltsam die Welfengeschichte aus drei Jahrhunderten mit ihren Auswirkungen auf den südlichen Harzraum und auf Badenhausen. Unter großem Beifall dankte Vorsitzender Thomas Burgardt mit einem Präsent dem Referenten. Zugleich kündigte er die nächsten Veranstaltungen an. Dazu zählen die „Tage der offenen Tür des Heimatmuseums“, die geplanten Vorträge und die von Dr. Leuschner erarbeitete Chronik.
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